Schutzwirkung von Kaffee

Veröffentlicht am 10.02.2016

Eine kleine deutsche Studie (TU Kaiserslautern, E. Richling, Journal of Nutrition) ) hat eine schützende Wirkung von Kaffe vor (neuro)degenerativen Erkrankungen beschrieben. Über 4 Wochen wurden 84 gesunde Männer untersucht, die zur Hälfte täglich einen ¾ Liter Kaffee trinken sollten, die andere Hälfte Wasser. Untersucht wurden die Leukozyten auf Strangbrüche in der DNA. Diese gelten als schwer reparabel und tragen zur Zellalterung bei. Bei den Kaffetrinkern gab es 27 % weniger DNA-Strangbrüche.

Wiederum eine kleine Studie, die sich gut in die präventiven Effekte des Kaffees hisichtlich Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Parkinson einreiht.

Und noch eine Studie zum Kaffee: Eine Metaanalyse der Universitäten Harvard und Singapur (36 Studien, 1,3 Millionen Studienteilnehmer) zeigte eine Reduktion des Schlaganfallrisikos um 5 % bei einem Konsum von 5 Tassen Kaffee am Tag. 20 % Risikosenklung wurden bei 3,5 Tassen pro Tag erreicht.

Als Maximalmenge wurden 9 Tassen pro Tag angegeben. Das dürfte für den Großteil der Bevölkerung nicht zu erwarten sein.

Ming Ding et al, Long-Term coffee consumption and risk of cardiovascular disease. A systematic review ans a dose-response meta.analysis of prospective cohort studies, Circulation 11/2013